Geflüchtete Männer* geschlechterreflektiert begleiten und beraten

Ein Onlineworkshop für Lehrende, Kursleitende, Trainer*innen und hauptberuflich Mitarbeitende

 

Die Lebenslagen von geflüchteten Männern* sind vielfältig; genauso wie ihre Erwartungen und Hoffnungen für ihre Zukunft in Deutschland. Viele der Männer* haben hohe Eigenerwartungen und wollen selbstermächtigt handeln. Doch oftmals sind die Hürden für den selbstständigen Aufbau einer Zukunft durch Ausbildung, Beruf und Familiengründung hoch. Die Eigenerwartungen an „Männlichkeit“ können dann (zu) hoch sein und zu Verunsicherungen führen.
Viele Fachkräfte fragen sich, wie sie die Männer* bei ihren Unsicherheiten und Suchbewegungen begleiten und beraten können. Und welche Rolle kann es eigentlich in der beratenden und begleitenden Arbeit spielen, selbst beispielsweise als Mann* oder Frau* von den Männern* gelesen zu werden?
Der Workshop bietet für Fachkräfte zu diesen und weiteren Fragen ein Forum zum Austausch. Praxis- und Methodenbeispiele geben Impulse und Antworten, wie die Arbeit mit geflüchteten Männern* männlichkeitskritisch und -sensibel zugleich gestaltet werden kann.
Der Workshop ist eine Kooperationsveranstaltung von Projekt vielgestaltig* (VNB e.V.) und der AEWB – Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung.
Das Projekt vielgestaltig* wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union sowie durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung kofinanziert. Daher ist die Teilnahme kostenfrei.
Termin/UStd.: Montag, 14.09.2021, 09:30 – 13:00 Uhr (4 UStd.)
Ort: online über zoom
Referent: Manfred Brink (Projekt vielgestaltig*, Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.)
Ansprechpartner/-in für diese Veranstaltung: Christel Wolf, Tel.: 0511 300330-334 E-Mail: wolf@aewb-nds.de (Inhalte)
Tina Herfert, Tel.: 0511 300330-342, E-Mail: herfert@aewb-nds.de (Organisation)
Anmerkung Hausrecht: Wir legen sehr viel Wert auf ein respektvolles Miteinander. In diesem Sinne behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.