
10.00-13.00 Uhr
Gut gemeint ist leider nicht gleich gut gemacht. Dies gilt überall, auch in der Arbeit mit migrierten Menschen. Denn so sehr Begleiter*innen, Berater*innen und Beamt*innen sich Augenhöhe wünschen, diese ist schwer zu erreichen, wenn Personen unterschiedliche Zugänge zu Teilhabe und verschiedene Lebenschancen haben. Als Beraterin oder Begleiter die eigenen Vorannahmen und Stereotype zu reflektieren, ist daher elementar, um eine professionelle und empathische Arbeit machen zu können. Dazu gehört es, sich mehr mit Themen wie ungleichen Machtverhältnissen, Diskriminierung und Rassismus auseinanderzusetzten und deren Hintergründe besser zu verstehen. Unser Ziel ist es, in dem Webseminar gemeinsam an der Entwicklung einer klaren rassismuskritischen Haltung zu arbeiten.
Das Webseminar nimmt sich der Frage an, wie rassismuskritisches Handeln in der Migrationsarbeit gelingen kann und bietet Hilfestellungen, um die eigene pädagogische Arbeit zu reflektieren. Im Vordergrund steht ein Perspektivwechsel hinsichtlich der eigenen Vorstellungen von Rassismus und Narrativen über Migration. Nach einem inhaltlichen Input wird es Raum für Austausch, Diskussionen und kritische Selbstreflexion geben. Wir freuen uns daher über Ihre aktive Teilnahme.
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Die Veranstaltung richtet hauptsächlich sich an Haupt- und Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Menschen arbeiten. Sie ist jedoch ebenso offen für alle Interessierten an dem Thema. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie fest vorhaben, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Wo findet die Veranstaltung statt?
Das Webseminar findet über die Plattform zoom statt – vor der Veranstaltung bekommen Sie einen Link zur Teilnahme zugeschickt. Alles, was Sie brauchen, ist ein internetfähiges Gerät, ein Headset und eine Webcam.
Referentinnen: Anisa Abdulaziz | Tinka Greve | Manfred Brink (VNB e.V., Projekt vielgestaltig*2.0)
Link zur Anmeldung: erscheint in Kürze
Was kostet die Teilnahme?
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Bitte beachten Sie:
Anmerkung Hausrecht: Wir legen sehr viel Wert auf ein respektvolles Miteinander. In diesem Sinne behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.