Lookismus bezeichnet die Abwertung und Herabwürdigung eines Menschen aufgrund dessen äußeren Erscheinung. Der Begriff dieser Diskriminierungsform stammt aus dem Englischen, wo „Look“ Aussehen oder Blick bedeutet.
Zum äußeren Erscheinungsbild eines Menschen zählen unter anderem seine Kleidung, Make-Up, Styling etc., aber eben auch ob ein Mensch insgesamt eher als „attraktiv“ oder „unattraktiv“ wahrgenommen wird. Auf dieser Einschätzung aufbauend, werden Menschen verschiedene Eigenschaften oder Fähigkeiten zugeschrieben, die sich allein auf das Äußere der Person konzentrieren. Dies geschieht zumeist unbewusst, d.h ohne, dass überhaupt bemerkt wird, dass eine Vorururteilung aufgrund des Äußeren stattfindet.
Für als attraktiv wahrgenommene Menschen kann das zu Vorteilen führen, da ihnen beispielsweise in Bewerbungsgesprächen oder aber auch in alltäglichen Situationen positive Eigenschaften wie Intelligenz, Stärke, Disziplin oder eine gesunde Lebensweise zugeschrieben werden. In diesem Fall wird auch von „Pretty privileges“ – Schönheitsprivilegien gesprochen.
Diese Diskriminierung/ Andersbehandlung/ Bewertung von Menschen anhand ihres äußerlichen Erscheinungsbilds kann Auswirkungen auf Jobs, Wohnungssuche, soziale Kompetenzen, Schule und auch auf das Selbstwertgefühl haben.
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